Fortbildung mit externem Trainer
Am Samstag, den 15.12.2018 kamen einige Mädels aus den Montagsstunden, ein Bursch sowie auch die Vorturner Magdalena Aicher, Gerlinde Tidl und Astrid Guger in den 4-stündigen „Genuss“ einer zusätzlichen Trainingseinheit, gemeinsam mit dem Landes-Trainer Ioan Albou vom Turnverein Ried.
Ioan wird von allen „John“ genannt (spricht sich leichter..) und gestaltete für uns eine Einheit, die es teilweise in sich hatte.
Das begann schon damit, als wir die Zusatzeinheit bei unseren Kindern ankündigten. Die Zurückhaltung war zunächst doch merklich spürbar, als bekannt wurde, dass John nur Englisch spricht. Die Kinder hatten offenbar Bedenken, ihn nicht zu verstehen oder auch ein wenig Angst, vielleicht mit ihm sprechen zu müssen….
Und auch für uns Vorturner war es gewisse Herausforderung, in einer Fremdsprache erklären zu müssen, was wir von ihm erwarteten. Da kam es schon vor, dass man überlegen musste, ob jetzt „Schwingen“ am Reck tatsächlich mit „swing“ zu übersetzen ist, dass das Einspringen ins Reutherbrett „jump“ und nicht „spring“ heißt und dass wir im Deutschsprachigen (turnerisch) „schrauben“, im Englischen aber „twisten“….
Ca. 20 Mädels fanden sich dann am Samstag doch in der Halle ein und zu unserem Erstaunen war schon das Aufwärmen zwar anstrengend, aber hinsichtlich der befürchteten Sprachbarriere doch sehr „relaxed“ :).
Es gab eigentlich kaum Ansagen von John, die von den Kindern nicht verstanden wurden. Als Übersetzer mussten wir Vorturner nur ganz, ganz selten einspringen.
Wir konnten auch mit ihm lachen, als er mit Einsatz von Mimik und Körpersprache lustige „Hoppalas“ aus seinen Turnstunden erzählte.
Die Kinder durften auf dem Minitramp, am Boden, auf dem Reck und am Sprung mit Hilfe neuer „Inputs“ von John Elemente teilweise neu erlernen, zumindest aber perfektionieren. Und auch für uns Vorturner war es wieder höchst interessant, welche neuen Herangehensweisen, Fehlerkorrekturen und methodische Ansätze es zu den Elementen gab bzw. gibt.
Die Kosten für einen externen Landestrainer werden aus einem eigenen „Fördertopf“ des Landes zur Verfügung gestellt. Und hoffentlich ergibt sich so eine Gelegenheit für uns bald wieder!